Der Verein

 

Unternehmen Zukunft ist ein gemeinnütziger Verein und versteht sich als Informations- und Dialogplattform für agile, zeitgemäße Unternehmen, die Familienfreundlichkeit in der eigenen Organisation bereits erfolgreich umsetzen, aber vorhandene Hürden und Mängel in den gesetzlichen Rahmenbedingungen aufzeigen wollen. Als Präsident fungiert Martin Winkler (CEO Verkehrsbüro Group), Geschäftsführerin ist Sophie Karmasin (Karmasin Research).

Die Gründungsmitglieder der Initiative Unternehmen Zukunft sind Atos, Casinos Austria und Österreichische Lotterien Gruppe, Infineon, MTH Retail Group (zu der in Österreich Libro und Pagro Diskont gehören), Magenta Telekom, Österreichische Post AG und Verkehrsbüro Group.


Was wir tun:

Unternehmen Zukunft fördert den ehrlichen Austausch zu den Herausforderungen und innovativen Lösungen in der Arbeitswelt, damit Unternehmen von den Erfahrungen anderer lernen können. So können sie selbst rascher und effizienter Maßnahmen für ihre MitarbeiterInnen umsetzen und familien- und frauenfreundlicher werden. Das zweite Ziel der Initiative ist es, Hindernisse und Unschärfen bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen aufzuzeigen, die einer familien- und frauenfreundlichen Unternehmenskultur im Wege stehen. Dabei sucht der Verein auch das Gespräch mit ExpertInnen und MeinungsbildnerInnen aus den Bereichen Politik & Verwaltung, Medien, Wissenschaft und bei den Sozialpartnern mit dem Ziel, diese als Unterstützer für seine Anliegen gewinnen zu können.

Mitglieder



Statements

Management-Vertreter der Gründungsmitglieder erläutern ihre Beweggründe.

 
  • »Wir bei Infineon sehen Diver­sität als wesent­lichen Teil unseres Unter­nehmens­erfolges. Je unter­schied­licher die Menschen sind, die an unseren heraus­fordernden Auf­gaben­stel­lungen arbeiten, desto viel­seitiger und kreativer sind die Lösungs­an­sätze. Wir setzen seit Jahren zahl­reiche Maß­nahmen, um Frauen ver­stärkt für tech­nische Berufe zu begeistern und zu gewinnen. Unabdingbar dafür ist die Verein­bar­keit von Beruf und Familie, denn Familien­arbeit wird auch heute noch haupt­säch­lich von Frauen getragen. Der Verein Unter­nehmen Zukunft arbeitet an der Schnitt­stelle zwischen Familien, Unter­nehmen und poli­tischen Ent­scheidungs­trägern: Seine Mit­glieder setzen sich aktiv für die flächen­deckende Etab­lierung von familien­freund­lichen Rahmen­be­dingungen über Branchen und Unter­nehmens­größen hinweg ein. Hier ist noch viel Luft nach oben und vor allem Potenzial vorhanden – für Frauen, die sich für ihre Arbeit begeistern und die Wirt­schaft, die dringend qualifizierte Arbeits­kräfte benötigt.«
    Sabine Herlitschka
    Vorstandsvorsitzende Infineon Technologies Austria AG
  • »Wenn man Menschen lang­fristig für ihre Arbeit und ihren Arbeit­geber begeistern möchte, ist es meiner Meinung nach wichtig, Schlag­wörter wie Familien­freund­lich­keit, Chancen­gleich­heit, gelebte Diversität und attraktive Arbeits­welten tatsäch­lich und nach­haltig durch viele einzelne Maß­nahmen zu leben und nicht nur davon zu reden. Der Verein Unter­nehmen Zukunft setzt genau hier an und forciert die Ver­ankerung solcher Maß­nahmen, bindet Ent­scheidungs­träger mit ein und setzt auf Erfahrungs­aus­tausch. Wir bieten seit Jahren ein viel­fältiges Maß­nahmen­paket wie zum Beispiel flexible Arbeits­zeiten und Kinder­betreuung, Tele­working, Ferien­betreuungen, betrieb­liches Wieder­ein­gliederungs­manage­ment, Alters­teil­zeit­programme, gesund­heit­liche Vor­sorge­programme sowie ein breites Weiter­bildungs­angebot an. So entsteht eine optimale Symbiose zwischen Unter­nehmen und Mit­arbeitern, die sich in hoher Motivation und Engage­ment ausdrückt.«
    Christiana Zenkl
    Infineon
  • »Der MTH Retail Group ist eine familien­freund­liche Unter­nehmens­kultur ein großes Anliegen. In unserem Unter­nehmen, das neben Öster­reich auch in Deutsch­land und der Schweiz agiert, werden Familien­bewusst­sein in Personal­politik und Arbeits­alltag groß geschrieben. Dazu zählen flexible Arbeits­zeiten und Gleich­stellungs­maßnahmen, gute Wieder­einstiegs­möglich­keiten nach der Karenz, sowie Weiter­bildungs­möglich­keiten. Als wesentliches, öster­reich­isches, familien­geführtes Unter­nehmen im Handels­bereich unter­stützen wir sehr gern die Ziele des unab­hängigen Vereins „Unter­nehmen Zukunft“ - wie Familien- und Frauen­förderung, Aktivitäten für einen Bewusst­seins­wandel für mehr Familien­freundlich­keit in Öster­reich und Maß­nahmen für die Verein­bar­keit von Familie und Beruf. Das Projekt „Familien- und Frauen­förderung als Teil der Unter­nehmens­identität“ fördert flexibles, familien­freundliches Arbeiten und engagiert sich für gute recht­liche Rahmen­bedingungen für Arbeit­nehmerInnen mit Familie – Aspekte, die auch der MTH Retail Group am Herzen liegen.«
    Mag. Axel Dieter Hartenstein
    CPO (Chief Procurement Officer) und Geschäftsführer der MTH Retail Group Holding GmbH
  • »Wir sind eine Unter­nehmens­gruppe, deren gemein­sames Handeln vom Grund­satz einer nach­haltigen gesell­schaft­lichen Ver­ant­wortung geprägt ist. Des­halb stehen sowohl unsere Kundinnen und Kunden, als auch unsere Mit­arbeiter­innen und Mitarbeiter im Vorder­grund. Uns im Verein Unter­nehmen Zukunft zu engagieren bedeutet ein aktiver Aus­tausch und die Ver­netzung mit anderen Unter­nehmen, um gemein­same politische Forderungen zur verbesserten Umsetzung von familien­freundlichen Maß­nahmen zu formulieren und die Rechts­sicherheit für den Bedarf von modernen Arbeits­modellen zu wahren. Zu diesen Maß­nahmen gehören flexibles Arbeiten, recht­liche Ver­besserungen in Bezug auf die Kinder­betreuung, als auch die Förderung von Frauen in Schlüssel­positionen und ein aktives Karenz­management. Nur so können wir unserer Ver­antwortung für die Verein­bar­keit von Beruf und Familie gerecht werden.«
    Bettina Glatz-Kremsner
    Generaldirektorin Casinos Austria und Österreichische Lotterien Gruppe
  • »Die Verein­bar­keit von Beruf und Familie nimmt bei Atos einen sehr hohen Stellen­wert ein: Neben flexiblen Arbeits­zeit­modellen, der Möglich­keit, im Home-Office zu arbeiten und einem Kinder­garten am Betriebs­gelände legen wir besonders viel Wert darauf, dass Mütter und Väter nach einer Karenz wieder voll ein­ge­gliedert werden. Darüber hinaus bieten wir regel­mäßig Vor­träge zum Thema Work-Life-Balance, finanzielle Zu­schüsse für Kinder­betreuungs­kosten, freie Fenster­tage sowie ver­schiedene Familien­ver­anstaltungen an. Wenn ExpertInnen für längere Zeit an einem Einsatz­ort arbeiten, der weit ent­fernt von ihrem Zuhause ist, haben sie die Möglich­keit, ihre Familie mit­zu­nehmen und werden dabei auch finanziell von uns unter­stützt. Mit unserem Engagement im Verein Unter­nehmen Zukunft möchten wir Aware­ness für dieses wichtige Thema schaffen und auch andere Unter­nehmen dazu motivieren, familien­freundliche Maß­nahmen zu setzen. Schließ­lich sind zufriedene Mit­arbeiterInnen die wichtigste Grund­lage für den ökonomischen Erfolg eines jeden Unter­nehmens.«
    Johann Martin Schachner
    CEO Atos Österreich
  • »Die Verkehrs­büro Group ist bei der Verein­bar­keit von Beruf und Familie bereits seit vielen Jahren Vor­reiter im heimischen Tourismus. Wir wollen es möglichst vielen Mit­arbeiter­innen und Mit­arbeitern er­möglichen, Ver­ant­wortung für ihre Familie zu über­nehmen, ohne dafür beruf­lich kürzer treten zu müssen. Damit dies gelingt, bieten wir flexible Teil­zeit­modelle, betreute Ferien­wochen für schul­pflichtige Kinder und den Weiter­bildungs­schwerpunkt Familie, Beruf & Eltern­bildung. Zudem können Karenzierte an allen Seminaren unserer Aus­bildungs­programme teil­nehmen. Für unser Engagement wurden wir bereits 10 Mal in Folge mit dem staat­lichen Güte­siegel für Beruf und Familie aus­gezeichnet. Bereits 60% weibliche Führungs­kräfte im Konzern sind ein starker Ansporn, unseren erfolg­reichen Weg fortzusetzen.«
    Martin Winkler
    Sprecher des Vorstandes der Verkehrsbüro Group und Präsident des Vereins „Unternehmen Zukunft“
  • »Mit Magenta Telekom gestalten wir eine digitale Zukunft, die Sinn stiftet und Freude bringt, die spannend und aufregend ist, fasziniert und inspiriert. Magenta ist nicht nur eine Farbe oder ein Name, sondern viel­mehr eine Vision: Das ulti­mative Ver­sprechen für die digitale Zukunft Österreichs. Um das auch umsetzen zu können, braucht es engagierte und leistungs­bereite Mit­arbeiterInnen, die mit Freude und Be­geisterung das Leben unserer Kunden ver­einfachen und be­reichern. Wir sind über­zeugt, dass die Verein­bar­keit von unter­schied­lichen Lebens­welten ein wesent­licher Erfolgs­faktor ist. Daher fördern wir facetten­reiche Angebote um die Verein­bar­keit unter­schied­licher Lebens­welten zu unter­stützen, wie zum Beispiel flexibles, orts­ungebundenes Arbeiten und Kinder­betreuung in unserem Betriebs­kinder­garten und in den Ferien. Frauen wie Männer erhalten bei Magenta Telekom die gleichen Chancen. Bei uns ent­scheiden weder Geschlecht, noch Alter über die Ent­wicklung unserer Mit­arbeiterInnen, sondern ihr Engagement, ihre Kompetenzen und ihre Be­geisterung für die Welt von Magenta. Gerechte Ent­wicklungs­möglich­keiten ermöglichen wir unter anderem durch unsere Angebote für flexible Teil­zeit­modelle, Karenzen und zur Work-Life-Balance. Denn wer sich um die Er­ziehung der Kinder oder die Pflege von Angehörigen kümmert, soll beruf­lich nicht benach­teiligt werden und seine Arbeits­zeit flexibel einteilen können. Wir über­nehmen Ver­antwortung für unsere Mit­arbeiterInnen, Kunden und die Gesell­schaft Öster­reichs«
    Sabine Bothe
    CHRO Magenta Telekom
 

Unsere Leitlinien

Familien- und Frauenfreundlichkeit ist ein relevanter Wettbewerbsfaktor auf den Märkten und kein „Wohlfühlthema“. Familien- und Frauenfreundlichkeit liefert nachweislich bessere unternehmerische Ergebnisse, wenn sie konsequent umgesetzt und implementiert wird. Dieses Thema zu ignorieren ist daher aus unternehmerischer Sicht unverantwortlich.
Eine familien- und frauenfreundliche Unternehmenskultur ist ein wichtiger Beitrag zu einer partnerschaftlichen und gleichberechtigten Gesellschaft und versteht sich daher auch als soziales Engagement.
Die Mitglieder des Vereins wollen mit gezielten Kommunikationsmaßnahmen – vor allem im Dialog mit Arbeits- und SozialrechtsexpertInnen, politischen EntscheidungsträgerInnen und MedienvertreterInnen – dazu beitragen, die Bedeutung des Themas sichtbar zu machen und mehr Bewusstsein in der Öffentlichkeit zu schaffen.
Im Sinne einer offenen Lernkultur ist es das Ziel, Best Practice Beispiele kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen, um Familienfreundlichkeit und Frauenförderung in der Wirtschaft voranzubringen.

Vorstand

Rechnungsprüfer

Mag. Martin Riegler

B&B Wien Steuerberatungs GmbH
Abgasse 9, 1090 Wien

Dr. Martin Winner

Winner Steuerberatung KG
Saalfeldnerstraße 14, 5700 Zell am See